Donnerstag, 30. Oktober 2014

UFO Longsleeve

Bevor Nicole mit der tollen Fresita Idee um die Ecke kam, hatte ich aus zwei alten Shirts bereits zwei einfache und dieses Mal unifarbene Pullis für Schnecki zugeschnitten. Ich halte mich dabei immer an DEN Blog, der kostenlosesn Schnittmustern - Schnabelina. Rosi hat einfach die besten Basics, die in jeden Kinderkleiderschrank gehören. Schnecki passt einfach alles, was ich von dort nähe. Für Miss Krakenarm heißt es immer nur die passende Größe auszuwählen und die Ärmel eine Nummer größer zu zuschneiden.




Heute habe ich dann für den linken Pulli nur noch die Bündchen für Bauch und Halsausschnitt zuschneiden und annähen müssen. Fertig war das gute Stück. Genäht habe ich hier übrigens einen Regenbogenbody ohne den Bodyteil in Gr. 92 (Läge aber nur von Gr. 80) und Gr. 98 Ärmel. Der Pulli soll ja schließlich nicht wie ein Body sitzen. Ich schneide dann immer da ab, wo die Beinrundung anfängt.

Die Ärmel hab ich ein bisschen variiert und einen Pseudopuffärmel daraus gemacht. Beim nächsten Mal nehm ich an Stelle der Kellerfaltentechnik einfach wieder eine Gummiraffung.


Fertig genäht sieht das erste Longsleeve dann foglendemaßen aus. Die erste Anprobe erfolgte auch eben. Die kleine hat ein neues Schlafshirt. Und der Vorteil am LONGsleeve ist. Auch wenn sie sich mal wieder im Bett freistrampelt und die Nacht nicht unter ihrer Decke verbringt, hat sie immer einen warme Rücken ;-)



Und wisst ihr was das praktische am Re-Use getragener Kleidung ist?
1. Die Stoffe sind so schön kuschelig weich.
2. Die Ärmelbündchen und teilweise auch Bauchbündchen sind schon dran und man spart sich somit Zeit beim Zuschneiden und Annähen.
3. Außerdem färben diese Stücke definitv nicht mehr ab und laufen auch nicht ein ;-)

Viel Spaß beim Ausprobieren ;-)
Sanni

Und morgen gibts was für Mutti! Ich verrat nur eins: Lekala ist ein super Tipp von Pulsinchen!




Endspurt

So, Endspurt in der letzten Mittagspause. Bündchen zugeschnitten hatte ich schon gestern, heute also nur noch drannähen.
Ich kürze die Ärmel noch ein wenig, da die Bündchen länger werden sollen und meine Maus relativ kurze Arme hat. Dann schnell mit dem Overlock-Stich drangenäht, das untere Bündchen abgesteppt, die Arme bleiben so, finde ich irgendwie besser.
Jetzt kommen die KamSnaps, meine Wahl fällt auf grau. Die habe ich da und sie sind neutral und nicht so grell wie weiße.
Ich mache keine Verstärkung drunter, mein Bündchenstoff ist relativ dick, sonst bekomme ich die Kams gar nicht durch.
Ist so auch schon schwierig, muss einen Piekser nehmen um durchzukommen.
Erst die sichtbare Reihe mit 4 Kams bestückt und dann die Gegenstücke angebracht und
TADA!!!!!!!!!!!!
Fresita ist fertig und ich bin ein bisschen von mir selbst begeistert!!!!!
Auch ich werde den noch öfter machen, in jeder Größe zumindest ein mal,und für mich natürlich auch, ich finde den Schnitt auch für Erwachsene schick.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Jetzt geht's Schnecki's Hoodie an den Kragen

haha, ich bin voller guter Laune :-) Schnecki's Fresita ist fertig!!!! Doch der Reihe nach. Zuerst habe ich den Kragen heute an den Pulli genäht. Dabei habe ich einen Streifen Mädchenstoff miteingefasst, um die Kragennaht zu verstecken. Hab ich mal bei Frau Hamburger Liebe gelesen. Wichtig ist hier die Reihenfolge der verschiedenen Stoffschichten. Die schöne Seite des Pullis liegt zusammen mit der schönen Außenseite der Kapuze. Daraufhin liegt automatisch die linke Seite des Kapuzenaußenstoffs auf der linken Seite des Kapuzenfutterstoffs. Und dann liegt auf der schönen Seite des Kapuzenfutterstoffs der Streifen. Der Streifen ist übrigens so lang wie die Kapuze +3cm (zum Einschlagen am Ende und Anfang) und hoch ca.3,5cm.

Diese 4 Schichten hab ich dann mit dem dreifachen Geradstich ca. 0,5cm neben der rechten Kante abgesteppt. So bleibt sie elastisch. Und jetzt wirds wieder tricky. Jetzt faltet man das offene Ende des lila Streifens einmal um sich und legt ihn dann um die Kante. 


Weil mein Streifen dann zum doppelten Umschlagen zu kurz war, hab ich einfach die Nahtzugabe zurück geschnitten und dann doppelt umgeschlagen. Dann wieder mit dreifach Geradstich absteppen und ich mach das meistens von außen - also nähe auf dem schönen Pullistoff.


Hier im Bild links seht ihr noch (oder zumindest wundert ihr euch), dass die zukünftige Knopfleiste schon mit einfachem Geradstich abgesteppt ist. Ich hab zur Verstärkung Nahtband aufgebügelt. Dann halten die Jerseydrücker hoffentlich länger und der Stoff reißt nicht ein. Generell hab ich fest gestellt, dass egal ob KamSnap oder Jerseydrücker - ein bisschen Verstärkung hilft immer! Natürlich kann man auch einen Baumwollstreifen zuschneiden und dazwischen legen. Aber das Nahtband hat so eine tolle Breite von 9mm und damit genau meine Umschlagslänge. Am Ende sehen die Kragennähte dann so aus:


Ja und dann passiert es natürlich wie immer. Ich fasse beim Absteppen des Kragenstreifens nicht immer die umgeschlagene Kante mit und so kann sich an manchen Stellen doch noch mal der Kragenstreifen zurückklappen. Ich bin also ein zweites Mal die Kragennaht lang gegangen. Beim nächsten Mal nehm ich gleich die neu gekaufte Zwillingsnadel. Dann sind beide Linien wenigstens schön ordentlich nebeneinander. Dann noch die Kapuze absteppen und auf Bündchen ganz verzichten. Dann bin ich also am Schritt, dass ich die Knopfleiste unterm Arm verriegele und die Jerseydrücker anbringen kann. Ich hab noch genau die 4, die ich benötige :-) Und ausnahmsweise klappen alle 8 Einzelschritte auf Anhieb. Das ist sonst immer echt verrückt. Mal guckt noch ein Zähnchen raus und ganz oft verpeile ich es einfach und hab einen Teil verkehrt herum angebracht, so dass sich Mutter und Vater nicht anschauen, sondern einer dem anderen den Rücken zu dreht :-S

Jetzt müssen also nur noch die Bündchen an Armen und Bauch dran und fertig bin ich :-) Ah, und das Label nicht vergessen *zwinker* Die Bündchen werden wie gesagt doppelt so lang, dass der Pulli noch lange mitwachsen kann. Und auch hier halte ich mich nicht an die Anleitung, denn mein Jersey ist ja kaum dehnbar. Auch die übliche Faustregel, dass mein Armbündchen immer 75% der Armweite hat, lass ich außer Acht. Ich schneide einfach 1cm weniger zu als die gemessene Breite. Dann geht noch ein bisschen Bündchenweite durch die Naht "verloren". So ist das Bündchen doch schmaler als der Ärmel, aber Schneckis Arm passt immer noch einfach durch. Auf dem folgenden Foto sieht man ein umgeschlagenes linkes und ein aufgeklapptes rechtes Bündchen.


Ich bin happy mit dem Ergebnis und vor allem mit der Farbkombi. Drei Stoffe so zu kombinieren, dass sie zusammen passen, einen Touch Mädchen aufweisen und einen nicht anspringen, fällt mir wirklich schwer! Darum mach ich das meistens nicht. Ein Kumpel aus Berlin meinte einmal, dass sich meine Pünkten mit den Streifen und den Eulen einfach nicht vertragen, egal wie sehr ich alle drei Stoffe mag!" Frecher Kerl!

Mein kleines Fazit:
  • Was hab ich genäht? Fresita in Gr 86/92 mit sehr verständlicher Anleitung
  • Abwandlungen: gefütterte Kapuze ohne Bündchen, ohne optionale Armtaschen
  • Werde ich den Pulli nochmal nähen? Auf jeden Fall! (Vielleicht auch für mich *smile*)

Wieder ein produktive Mittagspause

Mein Kind ist toll, es gönnt mir wieder 1 1/2 Stunden kreatives Gestalten an der Nähmaschine.
Den Fauxpas von gestern abend nun besser gemacht, heller Stoff schaut nun in der Kapuze nicht mehr raus. Dick ist die Naht natürlich immer noch, sind ja auch 6 Lagen Stoff.

Dann noch die Öffnung unter den Armen doppelt verschlossen, falls das Kind den Pullover aufreisst, dann die Ärmel- und Seitennähte zu, und hier ist wieder ein Zwischenergebnis:

Meister ich bin fertig, darf ich trennen?

So, nachdem ich gestern nicht ganz so mit der Kapuze zufrieden war, habe ich mir heute Nacht überlegt, das Bündchen wieder von der Kapuze zu trennen und dann so dran zu machen, dass man von innen den Aussenstoff nicht mehr sieht.
Getrennt habe ich schon, was für ein Spass :-)

Dienstag, 28. Oktober 2014

Die Kapuze ist dran....die Nerven ab

So, Tagesziel wieder erreicht, die Kapuze ist dran. Durch das Futter der Kapuze war alles doppelt so schwer.
Hier das Ergebnis:

Das blöde ist nur, jetzt guckt der helle Soff durch die dunkle Kapuze, das habe ich völlig missachtet. Aber da man so eine Naht nicht eben mal wieder auf macht, sage ich einfach, es war als heller Farbtupfer so gewollt, aber seht selbst. Oder ne Idee, wie man es kaschieren kann? Noch eine Lage Garn drüber?

Darf ich vorstellen? Susi!

Dieses Mal ein kleiner Post außerhalb unseres Tandemprojekt. Nicole hat mich heute gefragt, ob sich denn eine Schneiderpuppe lohnt und weil ich dazu auch eine Meinung habe, die sich über die Zeit um 180°drehte, hier meine Entwicklung dazu.

Meine Schwiegermutter hatte kurz nach dem Beginn meiner Nähleidenschaft gemeint, "ah, dann brauchst du ja bald auch eine Schneiderbüste!" und mein erster Gedanke war, ach was, ich werde eh nie für mich nähen. Das ist doch alles krumm und schief und dann einen passenden Schnitt zu finden, der meine 160cm gut zur Geltung bringt, neee, das wird nix. Das wäre zum Fenster herausgeworfenes Geld.

Ein paar Monate gehen ins Land und ich stellte fest, dass ich doch tatsächlich auch gerade nähen kann. Außerdem stelle ich fest, dass man so als Außenstehender auch nie sofort die Fehlerchen sieht, sondern meistens nur beeindruckt zu sein scheint, wenn das Kind mal eine selbst genähte Hose oder Mütze näht. Also dacht ich eines Tages, okay ich teste mal ein Shirt für mich. Nehme einfach den Schnitt von einem alten T-Shirt ab und dann wird das schon. Zum Glück gibt es ja im Internet genug Anleitungen. Und was soll ich sagen? Es klappt. Es klappt leider so gut, dass meine kleine Schwester das neue Stück sofort in ihrem Kleiderschrank verschwinden lässt. Na gut, dann hab ich noch ein kostenloses normales Shirt probiert. Hier musste ich deutlich mehr ändern - Taille weiter nach oben, insgesamt kürzen und dann doch wieder verlängern, doch noch ein bisschen enger auf Brusthöhe und et voila, schon wieder ein neues Stück für den Kleiderschrank meiner kleinen Sis. So war das nicht gedacht :-) Auf jeden Fall hatte ich dann zwei gut passende Shirtschnitte für mich und trotzdem war auf Nachfrage, ob denn nicht der Weihnachtsmann einen Büst bringen soll "Nein" immer noch meine Antwort. Schließlich ging's ja auch ohne und das Geld wäre deutlich besser in Stoff investiert.

Aber dann.. dann hab ich aus der örtlichen Bibliothek eine Burdazeitschrift ausgeborgt und dieses obercoole und trotzdem schicke und bürotaugliche Shirt gefunden und genäht, aus apfelgrün-dunkelblau gestreifter Viskose und die kleine Sis nimmt es tatsächlich wieder mit nach Hause. Dann hab ich das gleiche Shirt noch mal für mich in normalem Baumwolljersey genäht und dann, ja dann kam mein Umdenken. Der Kragen, der war ja völlig falsch. Viel zu viel Stoff.  Das fiel beim ersten Mal nicht auf, weil Viskose einfach fällt. Meine Versuche mir den Stoff im Nacken selbst anzustecken hab ich nach 45min aufgegeben. Mein liebster Göttergatte sollte dann ran, aber naja was soll ich sagen?! Er konnte machen, was er wollte, es war gut, aber nicht hinreichend perfekt. Meine kleine Sis war nicht verfügbar und so war ich dann zwar fertig, aber doch nicht 100% zufrieden.

Mein Geburtstag nahte und ich ahnte es nicht. Doch dann stand sie da, angezogen mit selbst genähtem Rock, einem ausrangierten Shirt und einem Gürtel aus Stoff. Mein Göttergatte hatte sie gekauft und bei uns einziehen lassen - SUSI! Ach was bin ich heute glücklich sie zu haben! Ich hab inzwischen auch drei Sommerkleider für mich genäht und dabei war sie mir schon eine große Hilfe! Bei einem neuen Schnitt, kann ich diesen direkt anstecken - einfach so - Voodopuppe Susi überlebts und ich weiß Bescheid, ob ich an der Länge noch etwas ändern muss oder an der Hüfte oder Taille. Super praktisch! Auch fertig genähte Teile kann ich Susi anprobieren lassen und sofort den Stoff abstecken, ab damit unter die Nähmaschine und ich bin glücklich. Das klappt übrigens nur, weil mein Göttergatte in das höherwertige Modell investiert hat - mit anpassbaren Maßen. Ein  kleiner Tipp noch. Wenn ihr an der Grenze seid, zwischen zwei Größen, dann nehmt das kleinere Model. Der Büste könnt ihr noch etwas anziehen, um auf eure Maße zu kommen, abschneiden oder schleifen klappt nicht ;-) Wenn man gerne bastelt, kann man sich auch selbst modellieren. Wie das geht, erklärt Burda.



So, um auf Nicole's Frage zurück zu kommen: Ja, die Schneiderbüste ist ein super duper Weihnachtswunsch, wenn man auch für sich selbst nähen möchte!!!!

Der Elefant durchs Nadelör

So, wieder ein wenig Zeit zum Schneidern abgerungen,durchgezwengthabe: Familie duschen geschickt habe ;-)
Jetzt ist also die Kapuze dran, schnell sind beide Teile der Aussenkapuze und beide Teile der Innenkapuze zusammengenäht. Overlockstich Nr. 3 ist wie immer mein Favorit, da summt die Maschine so schön.
Jetzt schnell beide Teile verbunden und fertig ist die Kapuze.....so dachte ich.
Falsch gedacht da falsch geschnitten, der Zipfel der Innenkapuze hätte an der anderen Seite abgeschnitten gehört.
Also das Abgeschnittene rasch wieder drangenäht, it`s not a bug, it`s a feature .

Jetzt beide Teile einmal rundum zusammen genäht, nur ein kleines Loch zum Wenden bleibt. 



Und das ist das fertige Ergebnis, nachdem ich alles durchgezwengt habe:

Montag, 27. Oktober 2014

Sanni darf auch ins Bett

Nachdem die Taschen doch ein wenig Konzentration erforderten, läuft der Rest wieder wie geschmiert :-) Nach den Taschenbündchen muss nun der Kontraststoff dahinter gelegt werden und das ganze wird abgesteppt. Im Tutorial steht, dass man erst von hinten mit einem Geradstich die Stoffe zusammen nähen soll und diese dann von vorne noch mit einem Overlockstich übersteppen soll. Ich hab mir gedacht, dass das bei dem wenigen Muster (die Vögel sind nur spärlich gesät), vielleicht zuviel Garn wird. Deshalb hab ich den Geradstich auf die größte Stichlänge (bei mir 4) gestellt und die Fadenspannung etwas gelockert (auf 3 anstatt 4). Dann bin ich knapp daneben noch einmal mit dem Wabenstich (der ist genauso elastisch wie die Overlocknaht) entlang und hab anschliessend den Geradstich wieder aufgetrennt.




Danach mit Geradstich die untere Kante innerhalb der Nahtzugabe genäht, damit der Taschenstoff und Pullistoff verbunden sind - große Stichlänge aber wieder mit normaler Fadenspannung.

Als nächstes kam dann der Pulli, Ärmel, Bauch und Rücken. Das sind alles gerade Nähte mit elastischem Stich verbunden. Ich bin immer wieder am Überlegen, ob ich jetzt für solche Nähte Nahtband verwenden soll. Das hab ich auf dem letzten Stoffmakt im August gekauft (wollte eigentlich dieses witzige Framilonband zum Einkräuseln). Nahtband ist, glaube ich, zum Verstärken strapazierter Nähte, also Ärmel gehören bei Schnecki absolut dazu. Ich glaub, ich teste das beim nächsten Mal. Übrigens hilft Nahtband auch beim unteren Saum von Jerseyshirts, egal ob lang oder kurz. Damit klappt die untere Naht nicht mehr zurück, wenn man einfach nur doppelt umgeschlagen hat, anstelle eines angenähten Bündchens.


Alle guten Dinge sind drei, also noch die Kapuze und deren Futter zusammen setzen. Zuerst wird jede Kapuze für sich mit einem einfachen Geradstich (Stichlänge mach ich da 2) zusammengesetzt. Und anschließend werden die Kapuzen ineinander gesteckt, dabei gucken sich die schönen Seiten an. Dann die lange Naht nähen. Ich hatte ja eigentlich vor, einen bunten Streifen des Mädchenstoffs dazuwischen zu fassen, als kleiner Farbtupfer sozusagen, aber das funktioniert bei diesem Schnitt auf Grund der asymmetrischen Kapuze, die in die Raglanknopfleiste übergeht nicht. Also werde ich den Stoff entweder ganz weglassen oder doch komplett als Bündchen oder mit Streifenversäuberung aufnähen, sobald die Kapuze am Pulli ist. Und jetzt kommt ein Bild, über dessen Nähte ich mich wirklich freue, denn sie treffen sich perfekt :-) Ah die Baumwolltypen schütteln das aus dem Ärmel, ich weiß ;-)


Vielleicht sollten wir hier noch erwähnen, dass wir die Pullis eigentlich bis Weihnachten fertig haben wollten. Das werden wir wohl locker schaffen :-D So im Tandem nähen, macht einfach Spaß und hält vom schrecklichen Fernseh gucken fern!!!


Nicoles Tagewerk vollbracht

Mein Ziel für heute waren die beiden Taschen, umsäumen mit Bündchenstoff und dann das Jersey als Tasche dahinter.
Nachdem ich mir die Anleitung für die Bündchen noch mal in Farbe im Internet angeschaut hatte (mein Ausdruck ist nur schwarz/weiss), machte es klick und ich legte los. Das Bündchen etwas großzügiger geschnitten (danke Sandra für den Tipp), mit einem Overlockstich an den Stoff drangemacht, die Ecken abgenäht und versäumt und dann die Ziernaht drauf. Hier eine Passende zu finden war gar nicht so leicht, im nachhinein hätte ich sie vielleicht weglassen sollen, jetzt kräuseln sich die Taschen ein wenig
Na ja, ohne Pause weiter zu TOP2, der Jerseytasche. Wie beschrieben von links mit einem geraden Stich fixiert und dann von rechts mit dem gleichen Stich wie bei den Taschen schön gemacht. Also ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Hier das Endergebnis von heute:

Tascheneingriff treibt Sanni in den Wahnsinn

Das glaubt man nicht! Voll Vorfreude setz' ich mich an die Nähmaschine, um die brav zugeschnittenen Teile zu einem Werk zusammen zusetzen und schon beim ersten Schritt könnt ich fluchen, fluchen, fluchen! Doch was ist passiert? Ich wollte doch bloß "schnell" den Tascheneingriff versäubern (lila Bündchen an den Eingriff nähen und absteppen) und was passiert? Der Bündchenstreifen macht mir einen Strich durch die Rechnung. Die Dehnbarkeit des Stoffs ist so minimal, dass der Steifen nach 3/4 der Tasche zu Ende ist. Einfach so. Tasche ist nicht komplett versäubert, doch der Versäuberungsstreifen ist einfach alle, weg, nicht lang genug :-( Also Streifen wieder abtrennen und neu zuschneiden. Mein Abtrennen ist meistens ein Abschneiden, kein feinsäuberliches Auftrennen *räusper* Im zweiten Versuch hab ich auch nicht mehr 8mm in der Spitze des Dreiecks eingeschnitten, weil sich das nur noch schwieriger nähte.

Dann ist also der lila Streifen an den grauen PiepPiepsen und damit die Tasche auch den für dieses Schnittmuster typische Dreiecksform bekommt, muss auch noch ein kleiner Strich abgesteppt werden. Hier links im Bild. Doch Vorsicht! Der Jerseytyp, wie ich einer bin, muss hier ganz genau arbeiten - wie ungewohnt, sonst sieht man am Ende eine Unregelmäßigkeit. Und das ist eine, die einem bestimmt bei jedem Mal hingucken stört. Ihr wisst was ich meine? Das ist vergleichbar mit Petersilie zwischen den Zähnen beim Gespächspartner - man starrt immer wieder hin, ob man will oder nicht! Hier rechts im Bild. Das ist nachdem ich einmal aufgetrennt hatte! Ihr braucht also keine Unregelmäßigkeit suchen *zwinker*




Nach diesen endlos langen Flüchen und wilden Beschimpfungen konnte ich dann doch noch mit dem Wabenstich absteppen und die zweite Tasche versäubern. Hier seht ihrs einmal mit (rechts) und einmal ohne Absteppen (links).



Nachdem ich diese Anfangsschwierigkeiten nun "gemeistert" hab, kann mich den nächsten, hoffentlich entspannteren Schritten widmen ;-)



Endlich Mittag...oder Zuschnitt Nicole

Da mir meine Tochter heute endlich mal wieder eine Mittagspause gegönnt hat, konnte ich den tollen Stoff zuschneiden. Es mach wirklich Spass, aus dem Soff was entstehen zu sehen. Hier das Ergebnis, wobei ich die Schnittkanten für die linke Seite jeweils noch nicht abgeschnitten habe. Zur Erinnerung: der Hoodie ist asymmetrisch!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Stoffmarkt in Bad Godesberg

So, hier nun mein erste Blogeintrag.
Schon tagelang habe ich mich auf heute gefreut, der Tag des Stoffmarktes in Bad Godesberg.
Um halb 11 ging's mit Mama im Gepäck los, als wir ankamen war schon gut was los.
Vom letzten Jahr wussten wir in etwa, was es für Stände gibt und konzentrierten uns auf die Schnäppchenstände mit fertig zugeschnittenen Stoffen.
Wir mussten aber schnell feststellen, dass es das, was wir suchten, dort nicht gibt, nämlich nicht zu dicken gemusterten Sweatshirtstoff.
Ok, also bei den normalen Ständen alles durchforstet und kurz vorm Ende dann das passende gefunden.
Dann mussten wir natürlich den ganzen Markt noch nach dem passenden Bündchenstoff und dem passenden Jersey absuchen, konnten wir vorher ja nicht kaufen ohne den Hauptstoff.
Nach 2 Stunden hatten wir dann alles, dann musste natürlich ein Cappuccino her.
Jetzt sind die Stoffe gerade im Trockner und warten darauf, fotografiert zu werden.

Hier meine Soffauswahl:

Samstag, 25. Oktober 2014

Schnipp Schnapp - Sandra's Vögel lassen Federn

hmmm, eigentlich wollte ich das Schnittmuster noch ein bisschen verkleinern, weil Schnecki erst eine 80/86 trägt, das Schnittmuster allerdings erst bei 86/92 beginnt. Und nichts ist ärgerlicher, als wenn Schnecki das neuste Werk erst zwei Monate nach Fertigstellung anziehen kann. Doch nein, noch schlimmer ist, wenn ich noch einmal den Halsausschnitt korrigieren muss, weil der Dickkopf nicht durch passt, oder sonstige Änderungen fällig sind ;-)

Aber, das Schnittmuster hat zu viele Teile und ich kriegs mit dem Anpassen einfach nicht hin. Schnabelina  hat einmal sehr gut erklärt, warum das Weglassen der Nahtzugabe, keine so tolle und einfache Lösung ist, wie es auf den ersten Blick scheint ;-) Also, das Kind wächst mal wieder rein.


Noch zwei kleine weitere Änderungen:
1. Es gibt eine Zipfelkapuze :-D Die finde ich einfach zu niedlich. 
2. Die Kapuze ist gefüttert (2*Innenstoff und 2* Außenstoff zugeschnitten). Dadurch wird man die Innennaht nicht mehr sehen und ich brauch kein Kapuzenbündchen mehr zuschneiden. 

Die Ärmelbündchen fehlen noch, weil Schnecki vergleichsweise lange Arme hat und ich am Ende erst noch einmal schauen möchte, wie lang die Ärmel sind.

Morgen wird dann wohl die erste Naht folgen :-)

Schlaft gut!

Wie alles begann und Sandra's gefiederte Stoffauswahl

Ah, das sind wir also :-) Zwei lebenslustige Muttis mit 'nem Kopf voll bunter Ideen und dem üblichen Familienchaos. Und weil uns beide vor gut einem Jahr ins Nähen verliebt haben, war es wohl bloss eine Frage der Zeit, bis wir ein "Gemeinschaftsprojekt" angehen. Da wir gut 2 Stunden auseinader wohnen, gestaltet sich die Logistik doch etwas knifflig. Die Lösung? Dieser Blog :-) Wir werden zwei Hoodies nähen, nach dem Schnitt von Bienvenido Colorido - Fresita. Danke,  danke,  danke Nicole,  dass du dieses Schnittmuster gefunden hast!

Was ist also notwendig? Klar, der Schnitt. Also zuerst einmal den 2*3m großen Bogen nehmen und die Maße mit einem gut passenden vergleichen, dann abpausen und ah, man hat die schlimmste Arbeit getan :-)

Dann die Stoffauswahl. Wie der Zufall es will, ist dieses Wochenende je ein Stoffmarkt bei uns vor Ort :-) Also heute bin ich schnell hin und hab gestöbert, gestreichelt, bin eingetaucht in die bunte Welt der Stoffe - ah ich könnte ewig über diese Märkte stromern - natürlich nur mit gut gefüllter Geldbörse. Der Stoff ist nach einer Stunde für meinen Hoodie gefunden - grau/blau  mit PiepPiepsen und taubenblau/grauen Kreise. Doch seht selbst.



Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, welche Schätze Nicole morgen in die Hände fallen!

Mein nächster Schritt, wird das Zuschneiden sein und vielleicht finde ich ja doch noch ein wenig Farbe für Schnecki, mein kleines Mädchen ;-)